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Es
konnten damals 100 Säuglinge, 24 größere Kinder, 25
Mütter sowie 34 Internatsschülerinnen, 12 Schwestern und
15 Angestellte aufgenommen werden. Es wurde bereits vor mehr als 80
Jahren an unserer Klinik der gemeinsamen Betreuung von Mutter und
Kind großes Augenmerk geschenkt, lange Zeit bevor dies erst
allmählich wieder in der Kinderheilkunde als notwendig erkannt
wurde.
Die "Moll-Schwestern" wurden weit über die Grenzen
Österreichs zum Begriff, ebenso die "Moll-Erholungsfürsorge"
für tuberkulosegefährdete Kinder oder die "Moll-Babymilch".
August
von Reuss, der aus Graz nach Wien berufen wurde, setzte diese Tradition
in Glanzing fort und beschäftigte sich vor allem mit der Säuglingsernährung.
Mit seinem Buch "Die Krankheiten des Neugeborenen", erschienen
in Berlin, wurde er zum Pionier der Wiener Neonatologie. Reuss war
bis 1954 tätig.
Nach ihm führten Olaf Jürgenssen und Walter Lesigang die
Kinderklinik Glanzing. Im Jahre 1964 übernahm Alfred Rosenkranz
die Leitung.
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